Gründungsthema

Gründungsthemen von A bis Z

Register und kleines Lexikon: jedes Stichwort der Gründung mit Verweis auf die Seite, die es erklärt.

Ein Register ist die schnellste Art, in einem Nachschlagewerk etwas zu finden. Wer schon weiß, wonach er sucht, springt über die Buchstabenleiste direkt zum Stichwort. Wer sich erst orientieren will, findet hier die sieben Bereiche des Ratgebers mit einer kurzen Beschreibung und darunter ein kleines Lexikon der Begriffe, die bei jeder Gründung früher oder später auftauchen.

Die sieben Bereiche

Planung. Am Anfang stehen die Leitfragen der Gründung und die Prüfung der Geschäftsidee: Gibt es einen Markt, wer sind die Wettbewerber, passt der Standort? Daraus entsteht der Businessplan mit Text- und Zahlenteil.

Geld. Die Gründungsfinanzierung erklärt Eigenkapital, Bankkredit, Förderkredit, Bürgschaft und Beteiligungskapital. Zuschüsse und zinsgünstige Programme stehen unter Fördermittel, regionale Programme und Anlaufstellen unter Beratung und Förderung nach Bundesland.

Aufbau. Welche Rechtsform passt, wie die Gewerbeanmeldung abläuft und was Freiberufler anders machen, gehört in diesen Bereich. Dazu zählen auch Verträge und der Schutz von Namen und Marken.

Rechnungswesen. Steuern und Buchführung beginnen mit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung und reichen von der Umsatzsteuer über die Einnahmenüberschussrechnung bis zum Mahnwesen.

Absicherung. Krankenversicherung, Altersvorsorge und betriebliche Risiken stehen unter Versicherungen für Selbstständige.

Personal. Was beim ersten Arbeitsvertrag, bei Minijobs und bei der Anmeldung als Arbeitgeber zu beachten ist, erklärt der Bereich Personal und Arbeitsrecht.

Marketing. Wie junge Unternehmen Kunden gewinnen, Preise kalkulieren und online gefunden werden, steht unter Marketing und Vertrieb.

Kleines Gründerlexikon

Businessplan. Schriftliches Unternehmenskonzept mit Beschreibung von Angebot, Markt, Wettbewerb, Marketing, Organisation und einem Zahlenteil. Banken und Förderstellen verlangen ihn fast immer.

Einnahmenüberschussrechnung (EÜR). Vereinfachte Gewinnermittlung, bei der Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben gegenübergestellt werden. Sie ist für Freiberufler und kleinere Gewerbetreibende ohne Bilanzierungspflicht vorgesehen.

Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Elektronisches Formular, mit dem Sie dem Finanzamt die Aufnahme der Tätigkeit melden. Daraus ergeben sich Steuernummer, Vorauszahlungen und die Entscheidung über die Kleinunternehmerregelung.

Gewerbeanmeldung. Anzeige der gewerblichen Tätigkeit bei der Gemeinde. Das Gewerbeamt informiert unter anderem Finanzamt, Kammer und Berufsgenossenschaft.

Hausbank. Die Bank, über die Sie Ihr Geschäftskonto führen. Viele Förderkredite werden nicht direkt bei der Förderbank, sondern über die Hausbank beantragt.

Kapitalbedarfsplan. Aufstellung aller Mittel, die bis zum tragfähigen Betrieb nötig sind: Investitionen, Gründungskosten, Anlaufkosten und eine Reserve.

Kleinunternehmerregelung. Steuerliche Vereinfachung für Unternehmen mit geringem Umsatz: keine Umsatzsteuer auf Rechnungen, dafür kein Vorsteuerabzug. Die Grenzen stehen im Umsatzsteuergesetz.

Liquiditätsplan. Monatliche Gegenüberstellung von Zahlungseingängen und Zahlungsausgängen. Er zeigt, ob Sie jederzeit zahlungsfähig bleiben.

Rentabilitätsvorschau. Planrechnung von Umsatz, Kosten und Gewinn für die ersten Jahre. Sie zeigt, ob sich das Vorhaben auf Dauer trägt.

Stammkapital. Mindestkapital einer GmbH oder UG laut Gesellschaftsvertrag. Bei der GmbH liegt es bei mindestens 25.000 Euro, bei der UG reicht ein Euro.

Tragfähigkeitsbescheinigung. Stellungnahme einer fachkundigen Stelle, etwa einer Kammer, dass ein Gründungsvorhaben wirtschaftlich tragfähig ist. Sie wird unter anderem für den Gründungszuschuss verlangt.

Umsatzsteuervoranmeldung. Regelmäßige elektronische Meldung der Umsatzsteuer an das Finanzamt, je nach Höhe der Steuer monatlich oder vierteljährlich.

So benutzen Sie das Register

Das Register unten wird automatisch aus allen Seiten des Ratgebers gebildet. Neben den Seitentiteln stehen Stichworte, die auf einer Seite erklärt werden, mit einem Hinweis, wo Sie sie finden. Umlaute sind wie Grundbuchstaben einsortiert, „Ä“ also unter A. Kommt ein Begriff, den Sie suchen, nicht vor, hilft die Volltextsuche oder ein Hinweis an die Redaktion über das Kontaktformular.

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Zuletzt überarbeitet am 26. Oktober 2026. Die Inhalte sind allgemeine Informationen und ersetzen keine Beratung durch Steuerberatung, Rechtsanwalt, Kammer oder Förderbank.